20. Oktober 2014

point of no return (john badham, usa 1993)

zorafeldman:

Wenn ich schon keine Zeit habe, über frauenfiguren zu schreiben, übernimmt mein Mann das wenigstens ab und zu. Tiefschürfendere Gedanken zu John Badhams Codename Nina hätte ich mir auch nicht machen können.

Ursprünglich veröffentlicht auf Remember it for later:

Zunächst: Ich habe Luc Bessons NIKITA, der die Vorlage zu John Badhams Remake lieferte, zuletzt vor einer halben Ewigkeit gesehen und nur noch höchst marginale Erinnerungen an den Film. Soweit ich das rekapitulieren kann, hält sich die Adaption zumindest was den Handlungsverlauf angeht sehr eng an das Original, ersetzt in erster Linie europäische durch US-amerikanische Schauplätze. Ich vermute mal, dass Anne Parillauds Auftragsmörderin wider Willen von Besson etwas weniger als eigentlich liebenswertes Love interest gezeichnet wurde, als das bei Bridget Fondas Nina der Fall ist, NIKITA insgesamt etwas düsterer und böser – eben europäischer – rüberkommt, aber beschwören will ich das nicht. Und weil es mir hier definitiv nicht darum geht, zu erörtern, ob POINT OF NO RETURN ein gutes oder schlechtes Remake ist, spare ich mir solche Vergleiche im Folgenden und behandle Badhams Film ganz so, als hätte es NIKITA nie gegeben. Und siehe da: Der Film ist ausgezeichnet. Vor allem, wenn man ihn vor…

Original ansehen noch 896 Wörter

30. September 2014

satanic lovesong

wie versprochen kommt hier das erste auserwählte altmaterial. zu früheren zeiten hatte ich keine hemmungen, auch lyrik abzusondern; ich bitte hierbei mein jugendliches alter zur entstehungzeit zu berücksichtigen. (1999 war ich 22.)

 

I am your lucifer
I abandon the heavens
I get rid of my wings
I take a nosedive to earth
I am your lucifer

I am your succubus
I spy at your window
I sneak through your keyhole
I crawl beneath your blanket
I am your succubus

I am your demon
I slip under your skin
I lodge inside your heart
I seize possession of your mind
I am your demon

 

1999 – marburg.

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29. September 2014

featuring

ich bin aufgeregt. freudig erregt. geehrt und geschmeichelt.

gerade letzte nacht erfasste mich trübsinn, weil ich ja nun kaum noch blogge – jedenfalls kaum schreibe, nur mal so eben zwischen still-bh öffnen und windel wechseln… die tollen frauen von featurette.de haben das bestimmt gemerkt und es sich anders überlegt, als mich dieses jahr in ihre bloggerin-der-woche-liste zu übernehmen…

gleich mal heute morgen nachgeschaut und – pustekuchen! ich war letzte woche bloggerin der woche und habe es nicht mal gemerkt! sorry sorry sorry und danke danke danke.

wenn ich jetzt noch herausfinde, wie ich den button integrieren kann, bin ich glücklich für’s erste…

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24. September 2014

stilberatung

IMG_3571

diese beiden damen bei der haargestaltung stehen in haarlem, niederlande

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24. September 2014

Emma Watson He For She speech

22. September 2014

laci green says it best

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19. September 2014

suckerpunch

zack snyder, usa 2011

ein interessanter film, wenn er mir persönlich auch wenig emotional hinterlassen hat. in der zweiteiligen sichtung (hallo, elterndasein!) ging ich durch ein wechselbad der feministischen betrachtung.

erstmal dachte ich: oha, also wieder die angeblich “empowerte” kampfgöre, die aber doch eigentlich nur dazu da ist, dem male gaze action und nackte oberschenkel zu zeigen. daraufhin wünschte ich mir reflexhaft eine anschließende sichtung eines wolverine oder thor – denn machen wir uns nichts vor: der männliche körper wird inzwischen für das weibliche publikum ebenso fetischisiert; und ich kann mich nicht dazu bringen, das so schlimm zu finden…

dann ging mir auf, dass der film locker den bechdel-test besteht – dass aber mit der garderobe der fünf protagonistinnen und dem bordell/burlesque-setting wiederum konterkariert.

da der film von seiner anlage her vielschichtig ist, gibt er QED einiges zur diskussion; über seine pro- oder anti-feministische ader kann ich mich nicht einigen. dass ich nicht die einzige bin, kann auf der bechdel-test-website nachgelesen werden.

wie gesagt blieb neben dieser inneren und auch im anschluss äußeren diskussion seiner ambivalenz leider sonst wenig regung in mir. schön anzusehen ist er, und mit toller musik versehen. aber zuckerwatte ist auch lecker und fluffig, bis sie verputzt ist.

14. August 2014

Mathematikerin!!

Mit Maryam Mirzakhani ist gerade der ersten Frau (und der ersten Person aus dem Iran) die Field’s Medal verliehen worden.

Something’s moving.

28. Juni 2014

natur vs. kultur

entgegen meinen besten absichten habe ich dieses blog jetzt in den ersten vier wochen der neuen mutterschaft doch gänzlich vernachlässigt, und im moment bin ich noch nicht sicher, wann ich zu einer regelmäßigen form zurückkehren kann… ich tippe dies mit einer hand in mein macbook, während der gnom auf meinem schoß liegt und, von den unruhezuständen des zweiten entwicklungsschubs getrieben, an mir nuckelt. die wohnung ist inzwischen in einem solchen zustand, dass ich mich den hygenischen notständen als erstes widmen muss, sobald a) die schwierige phase vorüber und b) der “urlaub” aka gemeinsame elternzeit mit meinem mann zu ende ist, ich also selbstverantwortlich in eine produktive tagesstruktur finden muss.

dies soll nicht zu einem mama-blog werden – nur um ein bild der derzeitigen lage zu schaffen. aus dem nähkästchen geplaudert, gestehe ich, dass es mir sogar gefällt, wie dieses kleine, völlig von trieben gesteuerte wesen die führung in die kleinen händchen nimmt. es ist ein wonnevoller verrat meines körpers an meinem verstand, wenn ich mit dem wunsch einer ausführlichen körperpflege im bad verschwinde, aber sobald ich das kind weinen höre meine hormone an meiner ratio vorbei prioritäten setzen und die milch aus mir heraustropft mit dem klaren befehl der natur, erst mein kind zu füttern, bevor ich mich mit lotion einschmieren darf. ich genieße es, noch einmal in meinem leben völlig meinen instinkten folgen zu dürfen – ein drittes kind soll es nicht geben und die welt da draußen (ebenso die erziehung eines bewusst gewordenen menschen ab dem ersten lebensjahr) verlangt beständig nach vernunft und überlegung… nur jetzt darf ich noch mal nur muttertier sein.

als “hoffnungsschimmer” für die zukunft dieses blogs ist anzumerken, dass dieses zweite kind von einigen reifungsprozessen meinerseits seit dem ersten kind profitiert und sich entspannter zeigt als das erste. außerdem ist schon die betreuung beim tagesvater für den beginn des nächsten jahres geplant, zumindest für ein paar stunden die woche, sodass spätestens dann wieder regelmäßig zeit zum recherchieren und bloggen frei werden sollte. (ich hoffe allerdings, schon früher eine diszipin in mir zu finden, dass wenigstens sporadische kalender-einträge stattfinden!)

ich danke jedenfalls weiterhin für die aufmerksamkeit und treue und verspreche, dass dies nur eine unterbrechung ist, die so kurz wie möglich bleiben soll.

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28. Mai 2014

R.I.P. Maya Angelou

Maya Angelou ist verstorben, und ich habe es leider nicht geschafft, für diese Woche Marilyn Monroe zu posten. Damn you wordpress-App.
Dafür habe ich es geschafft, ein Kind zu bekommen. In diesem Sinne, viele Grüße aus dem Wochenbett!

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