14. August 2014

Mathematikerin!!

Mit Maryam Mirzakhani ist gerade der ersten Frau (und der ersten Person aus dem Iran) die Field’s Medal verliehen worden.

Something’s moving.

28. Juni 2014

natur vs. kultur

entgegen meinen besten absichten habe ich dieses blog jetzt in den ersten vier wochen der neuen mutterschaft doch gänzlich vernachlässigt, und im moment bin ich noch nicht sicher, wann ich zu einer regelmäßigen form zurückkehren kann… ich tippe dies mit einer hand in mein macbook, während der gnom auf meinem schoß liegt und, von den unruhezuständen des zweiten entwicklungsschubs getrieben, an mir nuckelt. die wohnung ist inzwischen in einem solchen zustand, dass ich mich den hygenischen notständen als erstes widmen muss, sobald a) die schwierige phase vorüber und b) der “urlaub” aka gemeinsame elternzeit mit meinem mann zu ende ist, ich also selbstverantwortlich in eine produktive tagesstruktur finden muss.

dies soll nicht zu einem mama-blog werden – nur um ein bild der derzeitigen lage zu schaffen. aus dem nähkästchen geplaudert, gestehe ich, dass es mir sogar gefällt, wie dieses kleine, völlig von trieben gesteuerte wesen die führung in die kleinen händchen nimmt. es ist ein wonnevoller verrat meines körpers an meinem verstand, wenn ich mit dem wunsch einer ausführlichen körperpflege im bad verschwinde, aber sobald ich das kind weinen höre meine hormone an meiner ratio vorbei prioritäten setzen und die milch aus mir heraustropft mit dem klaren befehl der natur, erst mein kind zu füttern, bevor ich mich mit lotion einschmieren darf. ich genieße es, noch einmal in meinem leben völlig meinen instinkten folgen zu dürfen – ein drittes kind soll es nicht geben und die welt da draußen (ebenso die erziehung eines bewusst gewordenen menschen ab dem ersten lebensjahr) verlangt beständig nach vernunft und überlegung… nur jetzt darf ich noch mal nur muttertier sein.

als “hoffnungsschimmer” für die zukunft dieses blogs ist anzumerken, dass dieses zweite kind von einigen reifungsprozessen meinerseits seit dem ersten kind profitiert und sich entspannter zeigt als das erste. außerdem ist schon die betreuung beim tagesvater für den beginn des nächsten jahres geplant, zumindest für ein paar stunden die woche, sodass spätestens dann wieder regelmäßig zeit zum recherchieren und bloggen frei werden sollte. (ich hoffe allerdings, schon früher eine diszipin in mir zu finden, dass wenigstens sporadische kalender-einträge stattfinden!)

ich danke jedenfalls weiterhin für die aufmerksamkeit und treue und verspreche, dass dies nur eine unterbrechung ist, die so kurz wie möglich bleiben soll.

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28. Mai 2014

R.I.P. Maya Angelou

Maya Angelou ist verstorben, und ich habe es leider nicht geschafft, für diese Woche Marilyn Monroe zu posten. Damn you wordpress-App.
Dafür habe ich es geschafft, ein Kind zu bekommen. In diesem Sinne, viele Grüße aus dem Wochenbett!

19. Mai 2014

KW 21/2014: Cher, 20. Mai 1946

Cher

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Ich persönlich finde ja, wenn es um starke, erfolgreiche Frauen im Showbiz geht, kommt man um Cher nicht herum. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich selbst immer wieder verwirrt oder zumindest verunsichert bin, was nun als starke Frau mit Durchblick gelten kann und was doch wieder nur ein Bedienen des männlichen Blickes und patriarchalischer Strukturen ist… Ist also Cher, wie sie sich früher in voller körperlicher Pracht zeigte, ein Frau, die sich selbst als Sexualobjekt für Männer inszeniert, oder eine, die ihre Selbstsicherheit nach außen trägt? Ist sie heute, mit ihren Schönheitsoperationen und ihrem noch immer exzentrischen Auftreten autonom und bewundernswert oder ist sie bemitleidenswert und macht sich lächerlich?

Mir wiederum persönlich ist sie nach ihren Rollen in Mondsüchtig, Die Hexen von Eastwick und Meerjungfrauen küssen besser ausgesprochen sympathisch und immer geblieben. Nach der Lektüre ihrer Biografie bleibt auch nicht viel als Bewunderung für sie

Interessant sind ja auch nicht die einfachen Antworten, sondern die komplizierten Fragen.

Runner-up: Lilli Palmer

12. Mai 2014

sexistische kackscheisse

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hatte leider gerade keinen aufkleber zur hand (und will ehrlich gesagt <10 tage vor niederkunft nicht wegen vandalismus verhaftet werden), aber diese diskrepanz von männlein und weiblein als werbemittel (für brillen!!), die mir heute vormittag ins auge stach, konnte ich einfach nicht unkommentiert stehen lassen.

12. Mai 2014

KW 20/2014: Katharine Hepburn, 12. Mai 1907

 

Katharine Hepburn

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Katharine Hepburn. Katharine Hepburn.

Hätte ich Shirley MacLaine gerne als Freundin – Katharine Hepburn ist die Schauspielerin, mit der ich mich am meisten identifiziere, mit der ich am liebsten verglichen werden möchte. Ja, so wie Katharine Hepburn war, so wäre ich gerne. (Mit ein bisschen gutem Willen kann ich wohl zumindest beim Aussehen schon ihrem eher herben Charme nacheifern.)

Sie war gebildet, emanzipiert, unbeirrbar, integer und loyal. In 62 Jahren Filmgeschäft  erhielt sie mit 12 Oscar-Nominierungen (übertroffen nur von Meryl Streep) und 4 tatsächlich erhaltenen Auszeichnungen die meisten Oscars als beste Hauptdarstellerin. IMDb

Runner-up: Cate Blanchett (die die Hepburn in The Aviator gespielt hat)

5. Mai 2014

KW 19/2014: Gabourey Sibide, 6. Mai 1983

Gabourey Sibide

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Gabourey Sibide wurde quasi über Nacht zum Star. In ihrer Rolle als Precious brachte sie nicht nur ihre den Hollywood-Rahmen sprengende Figur ein, sondern auch ihre sicherlich damit einhergehende innere Kraft und Zerbrechlichkeit. Es lässt auf mehr Diversität in Hautfarbe und Körperform in den Medien hoffen, dass Gabby auch danach noch Rollen fand und nicht sofort wieder in einer Nische verschwand, aus der außergewöhnliche Frauen nur schwer wieder herauskommen. IMDb

Runner-up: Melinda Culea, die beim A-Team nicht mal die Smurfette geben durfte (das Konzept wurde erst später entwickelt).

28. April 2014

KW 18/2014: Lone Scherfig, 2. Mai 1959

Lone Scherfig

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Die dänische Regisseurin trug mit Italienisch für Anfänger einen wichtigen Beitrag zur Dogma95-Reihe bei. Seither hat sie die mit Preisen ausgezeichneten Wilbur – Das Leben ist eins der schwersten und An Education gedreht. IMDb

Runner-up: Inger Nilsson (aka Pippi Langstrumpf)

21. April 2014

KW 17/2014: Shirley MacLaine, 24. April 1934

Shirley MacLaine

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Abgesehen von einer beachtlich langen und mit Klassikern durchsetzten Filmographie geht es mir bei Shirley fast ausschließlich um die Sympathie. Aber auch ihre Vielseitigkeit – sie spielte vom braven Mädchen nebenan über die lesbische Lehrerin mit tragischem Coming-Out bis zur Nutte mit Herz – die unterschiedlichsten Frauen und brachte dabei ihre Weiblichkeit weit weniger über das reine Zeigen ihres Körpers als über eine Ausstrahlung zum Ausdruck, die hinter Spitzbübischkeit eine große Freiheit und Freizügigkeit suggerierte. Besonders verliebt bin ich in sie in der Westernkomödie Ein Fressen Für Die Geier (Two Mules for Sister Sara), in der sie Clint Eastwood im Nonnenhabit den Kopf verdreht, um sich dann als leichtes Mädchen zu entpuppen. Was Don Siegel, der Regisseur des Films, an ihr bemängelt – man könne mit ihr nicht warm werden, weil sie “too much balls” habe, ist gerade das, was mich an ihr anzieht. Mit ihren sehr niedlichen Gesichtszügen kombiniert sie eine m.E. charmante Burschikosität, wie ich sie in einer Freundin schätzen würde.

Zitate von ihr lassen darauf schließen, dass sie auch abseits der Kameras einen gesunden Sinn für Humor hat und sich wenig darum schert, was “die Leute” sagen. Dass sie mit dem Alter der Esoterik sehr zugeneigt ist, an Wiedergeburt, vorherige Leben und UFOs glaubt – nun, das kommt vielleicht mit einem offenen Weltbild. Da sie ohne Messianismus auskommt, tut es niemandem weh. IMDb

Runner-up: Simone Simon

14. April 2014

disclaimer zweite hälfte 2014

wie ich schon ende 2013 angesagt habe, wird sich meine lebenssituation in absehbarer zeit (ET 22.5.) noch mal massiv verändern. ich hatte gehofft, in der verbleibenden zeit ausreichend vorarbeiten zu können – leider hat mich die kombination aus beeinträchtigtem immunsystem und kindergartenkind zeitweise völlig außer gefecht gesetzt (zuletzt zwei wochen erkältung/magen-darm-infekt/kiefernhöhlen-entzündung, anschließend kur-urlaub auf der insel).
in den nächsten tagen hoffe ich, zumindest bis über den ET hinaus einträge vorbereiten zu können. ich kann nichts versprechen und natürlicherweise übernehmen andere aspekte des lebens höhere priorität. ich möchte mich also im vorhinein schon mal für lücken in der regelmäßigen kategorie “frau der woche” entschuldigen. ich habe die hoffnung nicht aufgegeben, dass es sich auch in der zweiten hälfte des jahres einrichten lässt, dass ich einmal pro woche die schnelle recherche und den schnellen text irgendwie in meine abläufe integrieren kann.

als alternative/trostpflaster/notlösung werde ich demnächst – wie ebenfalls angekündigt – mit nicht nur prosa, sondern auch lyrik aus vergangenen tage aufwarten. dann gibt’s wenigstens ab und zu was zu lesen, um die follower nicht zu verprellen. außer, die texte kommen dann so schlecht an, was ich nicht hoffe.

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