11. Dezember 2017

50/2017: Emily Carr, 13.12.1871

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Emily Carr galt im kanadischen Impressionismus als „Mutter der modernen Kunst“. Sie entwickelte aus dem französischen Impressionismus und den Motiven der amerikanischen Ureinwohner ihren eigenen Stil, verließ die Malerei nach einiger Frustration für mehrere Jahre, um mit ihren Schwestern eine Pension zu betreiben und Bücher zu schreiben, und kehrte dann 1927 mit Macht in die Kunstszene zurück. Ihre erfolgreichste Zeit als Künstlerin erlebte sie erst mit über 50 Jahren.

Sie pflegte gute Kontakte zu mehreren Völkern der amerikanischen Ureinwohner in Kanada und wirkte als Sprachrohr für deren Kampf gegen die Verdrängung. In ihren späteren Arbeiten thematisierte sie auch den Verlust der Natur durch die Industralisierung. Sie starb 1945 an einem Herzanfall.

*

Wiki english

Emily Carr was considered the „mother of modern art“ in Canadian impressionism. She developed her own style from the French impressionism and motives of Native Americans, quit painting for several years after some frustrations to run a boarding hous with her sisters and to write books, and returned to the art scene with full force in 1927. She reached her peak success as an artist in her 50s.

She maintained close contact to several tribes of Canadian Native Americans and acted as a spokesperson for their struggle against their suppression. In her later works she also drew on the topic of loss of nature through industrialisation. She died of a heart attack in 1945.

Emily Carr Kunst art Malerin artist painter

Emily Carr Bilder/paintings 1

Emily Carr Kunst art Malerin artist painter

Emily Carr Bilder/paintings 2

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6. Dezember 2017

Wonder Woman

Patty Jenkins, USA 2017

12 Jahre nach dem letzten Superheldinnen-Film Elektra bekam in diesem Jahr die ikonische Wonder Woman ihr Debüt auf der Kinoleinwand. 1940 erfunden, ist die Amazone Diana mit ihrem blau-rot-goldenen Outfit die älteste und wohl auch bekannteste weibliche Superheldin, und schon in ihrer Entstehungsgeschichte als Gegenmittel zu männlicher Dominanz angelegt. Insofern konnte es kaum ein besseres Jahr für die Film-Premiere dieser weiblichen Identifikationsfigur geben als dieses. Auch die lange und schwierige Entstehungsgeschichte spricht Bände darüber, wie schwer es Hollywood fällt, Frauen als Heldinnen zu inszenieren, und zwar nicht in den typischen „Frauenfilmen“, in denen es um Beziehungen und soziale Themen geht, sondern als physisch und psychisch dominante und ausgeprägte Persönlichkeiten in einem „männlichen“ Genre; gleichzeitig aber auch in einem Actionfilm die Protagonistin nicht wiederum für den Blick des per default männlichen jugendlichen Zuschauer zum reinen Objekt der Begierde zu machen.

Vor diesem Hintergrund tue ich mich mit einer Rezension dieses Films bemerkenswert schwer. Da ich die Comics überhaupt nicht kenne, kann ich mich mit dem Film – vielleicht: dankenswerterweise – nur als solchem auseinandersetzen; die Nähe zur Vorlage oder deren Mangel spielt in meiner Wahrnehmung keine Rolle. Alle Kritik, die ich habe, richtet sich nur an den Film. Der wurde ja durchaus als Sinnbild eines Paradigmenwechsels für den Geschlechterausgleich verkauft, z. B. mit den Kinovorstellungen nur für Frauen, die jede Menge Emaskulationsphobiker auf den Plan riefen.

Ich brauchte einige Zeit, um meine Gedanken zu Wonder Woman zu sortieren. Das mag zunächst mal daran liegen, dass er mir als Film, vor allem als Teil des derzeit nicht abreißenden Stroms von Superhelden-Comic-Adaptionen, überdurchschnittlich gut gefällt. Statt nur Szenen mit erklärenden Dialogen aneinanderzureihen, die die Motivation der Protagonisten von einer brüllenden Actionszene zur nächsten deklarieren, tragen hier alle Szenen gleichermaßen zu einer tatsächlich fließenden Narration bei. Die Figuren sind sympathisch und glaubwürdig, Gal Gadot überzeugt ebenso in ihrer Fragilität wie in ihrer Aggressivität.

Der Film macht auch vieles richtig, was man so an gängigen feministischen Kriterien anlegen kann. Den Bechdel-Test* zugrunde legend, ja, gibt es mehrere Frauen, die mit Namen benannt werden, enge Beziehungen zueinander haben und sich über andere Dinge als Männer miteinander unterhalten. Gal Gadot wird nicht *nur* auf die Merkmale ihres attraktiven Körpers hin in Szene gesetzt, sie hat eine wahrnehmbare Persönlichkeit und der kriegerische Einsatz ihres Körpers (der aller Amazonen) steht männlich dominierten Kampfszenen in Dynamik und Martialität nichts nach.

Meine Desorientierung bei Wonder Woman liegt also sicher auch mit daran, dass ich mich eindeutig nicht (sehr**) geärgert habe. Und da liegt der Hund begraben: Reicht mir das schon? Muss ich mich damit zufriedengeben, in der feministischen Filmkritik, dass ich mich *nicht ärgere*? Wenn ich mir diese Frage angesichts Wonder Woman stelle, fange ich doch an, mich zu ärgern. Denn dann fühle ich mich mit meinem eigenen niedrigen Anspruch an der Nase herumgeführt. Ja, am Anfang des Films gibt es viele starke, namentlich benannte Frauen, die miteinander über etwas anderes als Männer sprechen – in einer Welt, in der Männer nicht existieren! Kaum hat ein Mann Dianas Leben betreten und verläßt sie diese paradiesische Welt, wird sie zur Schlumpfine, zur zugegebenermaßen prominenten Quotenfrau in einem Team aus Männern. Ja, sie trifft auf ihre spätere Sekretärin und beste Freundin Etta, doch die ist Randfigur in diesem Film und gerade gut genug, um ein paar Witze über bekannte Tropen zu liefern, wie etwa dass Diana mit einer Brille auf einmal nicht mehr atemberaubend schön sei. Nun könne man sagen: „Der Film spielt während des Ersten Weltkriegs, da waren Frauen eben nicht so am politischen Leben beteiligt“ (Etta macht sogar eine Bemerkung über ihre Beteiligung an der Sufragettenbewegung) – aber der Film behauptet auch für seine Welt, Ares, der griechische Gott des Krieges, sei die eigentliche Ursache des Ersten Weltkrieges, und es gäbe eine Insel, auf der Amazonen leben wie in einem partiell modernisierten klassischen Thermiskyra. Könnte man sich mit all dieser Fantasie nicht mehr als eine handelnde Frau pro Seite ausdenken?

Meine Unzufriedenheit mit Wonder Woman rührt also daher, dass der Film sich für das, was er sein könnte, viel zu sehr in sicheren Gefilden bewegt. Als würden die immanentesten Punkte abgehakt, damit die in der heutigen Zeit rasend gewordenen Feministinnen keinen Anlass für Beschwerden haben, aber über ein paar zahme Witze über die Herrschaft der ignoranten Männer hat man sich dann doch nicht hinausgewagt. Davon abgesehen, geht der Film seinen wie erwähnt angenehmen, aber doch nicht so revolutionären Gang.

„Was wollt ihr denn noch?“, fragen die genervten Guten Männer. Tja, was? Einen Film, in dem nicht nur die eine übermenschliche Frau einen gleichberechtigten Platz und maßgebliche Dialogzeilen hat, wäre ein Anfang (wenn wir so tun wollen, als hätte es das Ghostbusters Reboot und andere Feig-McCarthy-Koopertationen nicht gegeben). Sonst kommen wir doch wieder nur in eine Hure-und-Heilige-Dichotomie, auch wenn sie sich heute nicht mehr an sexueller Aktivität bemisst (jedenfalls nicht mehr so sehr, aber auch Wonder Woman muss natürlich lieben, um Sex zu haben) – entweder bist du Superheldin oder immer noch egal. Es klingt auch Gatekeeping an: Wenn du nicht so gut sein kannst wie Wonder Woman, hast du immer noch keinen Platz in der Welt.

So wird Wonder Woman für mich zu einem sehr ambivalenten Film. Unterhaltsamer als viele seiner Superhelden-Kollegen. Endlich, ein Film über eine Superheldin, eine weibliche Protagonistin und Titelfigur in einem Actionfilm. Und doch: Zeugnis so vieler Unzulänglichkeiten der Filmlandschaft. Da hat Wonder Woman noch einige Arbeit vor sich.

* Ich empfehle diese Seite und vor allem die immer vielstimmigen, aber oft (meist?) mit guten Argumenten geführten Diskussionen über Filme im Hinblick auf den Bechdel Test. Darin lassen sich die Minimalanforderungen, die eine Frau an einen gendergerechten Film haben kann, in ihrem wirklich bescheidenen Ausmaß sehr gut erkennen – aber auch, wie leicht es ist, diese zu erfüllen und trotzdem etwas zu wünschen übrig zu lassen. Andere schöne Tests, mit denen man die feministischen Qualitäten eines Films messen kann, rangieren von intersektionell bis zum schlichten „Regen sich Männer darüber auf?“

** Einmal habe ich mich doch geärgert, nämlich als ich feststellte, dass die Amazonen dann doch alle auf Keilabsätzen kämpfen. Laut Regisseurin sollte Wonder Woman lange Beine haben, und die sehen nun mal länger aus in hohen Absätzen. Und ich weiß, viele Frauen fühlen sich durch ihre Meisterschaft, auf hohen Absätzen gehen zu können, empowered. Das streite ich nicht ab. Dennoch kann ich mich des Gedankens nicht erwehren, dass eine Kultur, die alleine von Frauen geprägt ist und aus einer Zeit stammt, die vor der Einführung hoher Absätze liegt, doch eher zu praktischen und bequemen, nicht erotisierenden Schuhformen neigen würde. Von den faschistoid vollkommenen Körper der Superhelden generell will ich gar nicht anfangen. Die sehe ich ja in ihrer gängigen männlichen Ausführung durchaus auch gerne an.

4. Dezember 2017

49/2017: Irene Lentz, 8.12.1900

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Irene Lentz begann ihre berufliche Karriere beim Film als Schauspielerin, doch bald wechselte sie das Fach und arbeitete zunächst als Modedesigner mit selbstgenähten Modellen. Durch ihre lange Beziehung, aber leider kurze Ehe (er starb weniger als ein Jahr nach der Hochzeit an Tuberkulose) mit einem Regisseur war sie noch immer dem Filmgeschäft verbunden, und so wurde sie schließlich erfolgreiche Kostümbildnerin. Sie stattete Berühmtheiten wie Marlene Dietrich, Carole Lombard und Deborah Kerr aus, für die Leinwand und für ihre öffentlichen Auftritte.

Besonders bemerkenswert ist die von ihr gestaltete Garderobe für Lana Turner in „Im Netz der Leidenschaften„, das mit avangardistischer Eleganz Turners provokante Rolle unterstrich.

1950 zog sie sich aus dem Filmgeschäft zurück, um sich ganz der Mode zu widmen. Erst zehn Jahre später ließ sie sich von ihrer Freundin Doris Day wieder zur Kostümgestaltung bewegen und begeisterte wiederum mit den Garderoben zu „Mitternachtsspitzen“ (oscarnominiert) und „Pyjama für Zwei„.

Ihr Privatleben war von Unglück geprägt – nach dem frühen Tod des ersten Ehemannes führte sie eine lange, aber unglückliche zweite Ehe, möglicherweise hatte sie eine geheime Affäre mit Gary Cooper, der ein Jahr vor ihrer Rückkehr ins Filmgeschäft verstarb. So änderte ihr erneuter Erfolg in Hollywood nichts daran, dass sie offenbar an Depressionen litt: Drei Wochen vor ihrem 61. Geburtstag bezog sie ein Zimmer im zehnten Stock des Knickerbocker Hotels in Los Angeles; dort versuchte sie zunächst, sich die Pulsadern aufzuschneiden und stürzte sich dann aus dem Fenster ihres Zimmers zu Tode.

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Irene Lentz began her professional career at the movies as an actress, but soon changed her subject and at first worked as a fashion designer with original designs. Through long relationship, alas followed by a short marriage (he died of tuberculosis less than a year after the wedding) to a director, she was still connected to the movie business, and so she ended up as a successful costume designer. She apparelled celebreties such as Marlene Dietrich, Carole Lombard and Deborah Kerr, for the screen and their public appearances.

Particularly noteworthy was the wardrobe she designed for Lana Turner in „The Postman Always Rings Twice„, which underlined Turner’s provocative role with avantgardistic elegance.

In 1950, she withdrew from the movie business to dedicate herself fully to fashion. It was only ten years later that she was persuaded by her friend Doris Day to design movie costumes, and again she thrilled with her wardrobes for „Midnight Lace“ (nominated for an Academy Award) and „Lover Come Back„.

Her private life was imbued with sorrow – after the early death of her first husband, she led a long, yet unhappy marriage, it’s possible she had a secret affair with Gary Coopr who died one year before her return to the movies. Thus her renewed success in Hollywood changed nothing about the fact that she seemed to suffer from depression: Three weeks before her 61st birthday, she checked into a room in the eleventh floor of the Knickerbocker Hotel in Los Angeles, there she tried at first to cut her wrists and then threw herself out of the window, into her death.

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Irene Filme Kostüme movie costumes

Auswahl an Kostümen von Irene / choice costumes by Irene

Lana Turner Im Netz der Leidenschaften Tehe Postman Always Rings Twice Kostüme costumes Irene

Lana Turner „Im Netz der Leidenschaften“/“The Postman Always Rings Twice“ Kostüme/costumes: Irene

Doris Day Mitternachtsspitzen Midnight Lace Kostüme costumes Irene

Doris Day „Mitternachtsspitzen“/“Midnight Lace“                                                      Kostüme/costumes: Irene

Doris Day Pyjama für Zwei Lover Come BackKostüme costumes Irene

Doris Day „Pyjama für Zwei“/“Lover Come Back“                                                       Kostüme/costumes: Irene

27. November 2017

48/2017: Susan Stebbing, 2.12.1885

Susan Stebbing

Susan Stebbing

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Die britische Philosophin der „analytischen“ Strömung schrieb kurz vor dem zweiten Weltkrieg, was heute noch wahr ist:

„Es ist heutzutage dringend notwendig, dass die Bürger einer Demokratie gut denken können. Pressefreiheit und Parlamentarismus sind nicht genug. Unsere Probleme liegen zum Teil in unserer Dummheit begründet, zum Teil auch darin, dass diese Dummheit ausgenutzt wird. Außerdem sind unsere eigenen Vorurteile und persönlichen Begehrlichkeiten ein Grund. Ein Teil unseres ineffizienten Denkens kommt von einer starken Sehnsucht, eine sichere Meinung zu komplizierte Angelegenheiten zu haben. Unglücklicherweise können nur wenige wahre Aussagen über komplizierte Probleme in einem einzelnen Satz gemacht werden. Wir verfallen schnell der Gewohnheit, knappe Aussagen zu akzeptieren, das bewahrt uns vor der Anstrengung selbst zu denken. So entsteht das, was ich eine beschränkte Denkweise nenne. (…) Wir sollten unsere Denkweise nicht unser Bewusstsein verschließen lassen und uns durch Schlagworte von der Arbeit des Denkens abhalten lassen. Vitamine sind unverzichtbar für das Wachstum unserer Körper. Das kritische Hinterfragen unseres ‚eingelegten‘ Denkens ist unverzichtbar für die Entwicklung unserer Fähigkeit zum zielgerichteten Denken.“ (Quelle: Wikipedia)

*

Wiki english

The British philosopher of the „analytic“ generation wrote, shortly before World War II, what is still true today:

„There is an urgent need to-day for the citizens of a democracy to think well. It is not enough to have freedom of the Press and parliamentary institutions. Our difficulties are due partly to our own stupidity, partly to the exploitation of that stupidity, and partly to our own prejudices and personal desires. (…) This metaphor seems to me to be appropriate, because potted thinking is easily accepted, is concentrated in form, and has lost the vitamins essential to mental nourishment. You will notice that I have continued the metaphor by using the word ‘vitamins.’ Do not accept the metaphor too hastily: it must be expanded. Potted meat is sometimes a convenient form of food; it may be tasty, it contains some nourishment. But its nutritive value is not equivalent to that of the fresh meat from which it was potted. Also, it must have originally been made from fresh meat, and must not be allowed to grow stale. Similarly a potted belief is convenient; it can be stated briefly, sometimes also in a snappy manner likely to attract attention. A potted belief should be the outcome of a belief that is not potted. It should not be held on to when circumstances have changed and new factors have come to light. We should not allow our habits of thought to close our minds, nor rely upon catch-words to save ourselves from the labour of thinking. Vitamins are essential for the natural growth of our bodies; the critical questioning at times of our potted beliefs is necessary for the development of our capacity to think to some purpose. (source: Wikipedia)

20. November 2017

47/2017: Hetty Green, 21.11.1834

Hetty Green, Witch of Wall Street

Hetty Green

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Die in eine Quäker-Familie hineingeborene Henrietta wurde bereits mit 13 die Buchhalterin ihrer Familie; wahrscheinlich durch die häufige Krankheit ihrer Mutter bedingt interessierte sie sich unter dem Einfluss von Vater und Großvater früh für wirtschaftliche Themen.

1860 und 1865 erbte Green von verschiedenen Familienmitgliedern große Summen Geld, die sie dank ihrer Kenntnisse und Erfahrungen sehr bald gewinnbringend investierte. Nach einer Heirat und einem Aufenthalt in England (ihre Cousins hatten sie – vermutlich zu Recht – der Dokumentenfälschung angeklagt) wurde sie die erste Geschäftsfrau an der Wall Street und bekannt als „reichste Frau“ des Gilded Age.

Aufgrund ihres bemerkenswerten finanziellen Erfolges und ihres ebenso bemerkenswerten Geizes – und natürlich ihrer isolierten Position als Frau unter Männern – wurde sie „die Hexe von der Wall Street“ genannt. Sie war wohl insgesamt keine sehr liebenswerte Person, immer auf den Schutz ihres eigenen Geldes bedacht und dabei auch nicht scheu, es an menschlichen Werten mangeln zu lassen. Aber auch sich selbst gegenüber war sie hart und unnachgiebig und versagte sich sogar nötige medizinische Versorgung, weil sie sie Geld gekostet hätten.

Als sie 1916 mit 82 Jahren starb, war sie Schätzungen zufolge die reichste Frau der Welt, mit einem Vermögen, das heute zwischen 2 und 4 Milliarden US-Dollar wert wäre. Ihre beiden Kinder überlebten dank ihres Erbes und der Kenntnisse, die ihre Mutter ihnen weitergegeben hatte, die Weltwirtschaftskrise recht unbeschadet, genossen ihr wohlhabendes Dasein weit mehr als Hetty und spendeten vor allem einiges für wohltätige Zwecke und die Wissenschaft.

*

Wiki english

Born into a family of Quakers, Henrietta became her family’s bookkeeper; probably due to her mother’s recurring illness, under the influence of her father and grandfather, she became interested in economics at a young age.

In 1860 and 1865, Green inherited large sums of money from various family members, which she soon invested with a profit due to her knowledge and experience. After marriage and temporarily living in England (her cousin had accused her of forgery, probably rightfully so) she became the first business woman on Wall Street and known to be “the richest woman of the Gilded Age”.

Because of her remarkable financial success and her just as remarkable greed – and of course her isolated position as a woman among men – she was called “the witch of Wall Street”. It seems she wasn’t the most agreeable person, always worrying about guarding of her fortune and not shying away from a lack of humanitarian values. But she was just as hard and unrelenting against herself and even denied herself necessary medical procedures, as they would cost her money.

When she died in 1916 at the age of 82, she is estimated to have been the richest woman in the world, with a fortune of 2 to 4 billion US dollars’ worth. Her two children survived the Great Depression relatively unscathed, thanks to their heritage and the knowledge her mother had passed on to them, enjoyed their riches far more than Hetty had and noteably gave large sums to charity and scientific research.

18. November 2017

dare to be the brave you

listen to this wonderful woman.

Schlagwörter: , , ,
14. November 2017

meine räume • my rooms

komm mit in den raum
in dem wir über meine selbstbefriedigung reden
er ist sehr klein
und an der tür das schild:
nymphomane psychopathin

komm mit in den raum
in dem wir über mein sexleben reden
er ist ein irrgarten
und an der tür das schild:
frigide schlampe

komm mit in den raum
in dem wir über meine monatsblutung reden
er ist sehr dunkel
und an der tür das schild:
unhygienische hysterikerin

komm mit in den raum
in dem wir über meine elternschaft reden
er ist sehr laut
und an der tür das schild:
egoistische rabenmutter

komm mit in den raum
in dem wir über meine abtreibung reden
er ist voller peitschen
und an der tür das schild:
verantwortungslose kindsmörderin

du fürchtest den moralischen totalitarismus
ich lebe darin

(addendum: dies sind nur meine räume, einer weißen cis hetero frau. es gibt noch viel mehr solcher räume, bei denen ich das glück habe, sie nicht kennen zu müssen.)

*

come along into the room
where we talk about my masturbation
it’s very small
and the sign at the door says:
nymphomaniac psychopath

come along into the room
where we talk about my sex life
it’s a maze
and the sign at the door says:
frigid slut

come along into the room
where we talk about my menstruation
it’s very dark
and the sign at the door says:
unsanitary hysteric

come along into the room
where we talk about my parenthood
it’s very loud
and the sign at the door says:
egoistic failure

come along into the room
where we talk about my abortion
it’s full of whips
and the sign at the door says:
irresponsible babykiller

you’re afraid of moral totalitarianism
i live in it

(addendum: these are only my rooms, of a white cis hetero woman. there are a lot more of these rooms which i am lucky enough not to have to enter.)

13. November 2017

46/2017: Sara Josephine Baker, 15.11.1873

Sara Josephine Baker

Sara Josephine Baker

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(kein deutsches Wiki)

Für alle Links zu Krankheitsthemen gilt: Warnung, Bilder!

Sara Josephine Baker begann ihre Ausbildung zur Medizinerin mit 16 Jahren, um die Familie ernähren zu können, nachdem ihr Vater und ihr Bruder an Typhus verstorben waren. Sie wurde Schülerin von Elizabeth Blackwell und begann mit 25 Jahren ein Arztpraktikum am New England Hospital for Women and Children, das von einer anderen Protegée Blackwells, Dr. Marie Zakrzewska, gegründet worden war (women lift up women). Mit 28 Jahren bestand sie ihr Examen für den Staatsdienst und qualifizierte sich als Inspektor bei der Gesundheitsbehörde in New York. Bei den Kollegen war sie bekannt als Dr. Joe, da sie Männerkleidung trug.

Sie übernahm die Aufgabe, die Sterblichkeitsrate im schlimmsten Slum der Stadt zu senken, in Hell’s Kitchen. Dort starben wöchentlich 4.500 Personen, davon 1.500 Säuglinge. Wöchentlich. Viele davon wurden Opfer der Shigellenruhr, doch vornehmlich war die Unkenntnis der Eltern und die generelle mangelnde Hygiene das Problem. Baker, deren Interesse seit einer verhauenen Prüfung zum Thema „Das normale Kind“ sich vor allem auf die Kindergesundheit konzentrierte, führte unterschiedliche, sehr erfolgreiche Maßnahmen ein, um die Sterblichkeits- und Krankheitsrate der Kinder in Hell’s Kitchen zu senken.

Mit einigen Krankenschwestern zusammen begann sie, die Mütter in Säuglingspflege zu unterrichten: Von der richtigen Kleidung, um Überhitzung zu vermeiden, zur richtigen Ernährung bis hin zur Hygiene und der Vermeidung des Erstickens im Schlaf.

Sie gaben gute, saubere Milch aus, da die sonst erhältliche Milch oft nicht sauber oder mit Kreidewasser versetzt war, um die Profite zu erhöhen.

Außerdem entwickelte sie eine Mixtur aus Wasser, Kalziumkarbonat, Kuhmilch und Laktose, die Mütter ihren Kindern geben konnten, wenn sie arbeiten mussten, um die Familie am Leben zu erhalten (Mini-Exkurs zur Tatsache, dass Stillen-Können sowohl ein körperliches wie ein wirtschaftliches Privileg ist).

Sie verbesserte die Methode, mit der Silbernitrat gegen Augeninfekte gelagert und verabreicht wurde, wodurch sie innerhalb von zwei Jahren die Rate des Erblindens bei Säuglingen von 300 auf 3 pro Jahr senkte.

Sie sorgte dafür, dass Hebammen ausgebildet und lizensiert wurden, da ein großer Teil der Säuglingssterblichkeit vor allem auf riskante Geburtssituationen zurückzuführen war, weil Hebammen nicht immer auf dem neuesten Stand waren und zum Teil mit gefährlichen „traditionellen“ Methoden hantierten.

Nebenbei eliminierte sie Kopfläuse und Trachome vollständig aus der Population im Schulalter und richtete die (immer noch nachahmenswerte) Position der permanenten Schulärzte und -krankenschwestern ein, sodass Kinder wenn schon nicht zu Hause, dann doch in der Schule auf Infekte und gesundheitliche Mangelerscheinungen geprüft wurden.

Sie fing auch zwei Mal die berüchtigte „Typhoid Mary“ Mallon, die Köchin, die ohne eigene Symptome der Krankheit mehrere Familien mit Typhus ansteckte und für drei Todesfälle verantwortlich war.

Dank all dieser Erfolge wurde Baker eingeladen, an der New York University School of Medicine Vorlesungen zu halten. Sie willigte ein unter der Bedingung, auch selbst dort studieren zu können – daraufhin ließ die Schule das Angebot zunächst fallen. Erst, als sie keinen Mann finden konnten, der Baker in ihrem Erfahungsbereich das Wasser reichen konnte, willigten sie ein. So kam sie dazu, mit 44 Jahren noch ihren Doktor in „Volksgesundheit“ zu machen.

Als die USA 1917 in den Ersten Weltkrieg eintraten, errang Baker höchste Bekanntschaft mit dem Kommentar gegenüber einem Reporter der New York Times, dass es „sechsmal sicherer“ sei, als Soldat in den Schützengräben Frankreichs zu liegen, als als Baby in den Vereinigten Staaten geboren zu werden. Die neugewonnene Popularität ermöglichte es ihr, ein Ernährungsprogramm für Schulen einzurichten. Ein wenig bitter schmeckt jedoch die Tatsache, dass sie mit der hohen Rate an nicht-wehrfähigen jungen Männern argumentierte, um ihr Gesundheitsprogramm fördern zu lassen.

Im Laufe ihres Lebens wurden Baker verschiedene hohe Positionen in den USA, England und Frankreich angeboten. Sie lebte mit der „frauen-orientierten Frau“ I. A. R. Wylie, einer australischen Autorin, zusammen, die sie wohl auch bei der Erstellung ihrer Biografie „Fighting for Life“ half. Die beiden zogen zusammen mit einer dritten Freundin, Louise Pearce, nach New Jersey. Baker wurde die weibliche Vertreterin des Völkerbundes und schrieb über die Jahre vier Bücher, ihre eigene Biografie und 250 Artikel. Sie starb mit 72 Jahren an Krebs.

*

Wiki english

For all links relating to illnesses: warning, graphic images!

Sara Josephine Baker started her education to become a physiscian at 16 years old, to be able to support her family after her father and her brother had died of typhoid fever. She became a pupil of Elizabeth Blackwell and at 25 years old began her internship at the New England Hospital for Women and Children, which had been founded by another protegée of Blackwell’s, Dr. Marie Zakrzewska (women lift up women). At the age of 28 years she passed her civil servant’s exam and qualified herself as an inspector at the Department of Health in New York City. Her colleagues knew her as D. Joe, because she wore men’s clothing.

She took on the task of reducing the mortality rate in Hell’s Kitchen, the worst slum of the city. In one week 4.500 people died there, of which 1.500 were newborns. Every week. Many of them were victims of dysentery, but mainly parental ignorance and general lack of hygiene were to blame. Baker, who had focused on childrens‘ health after failing an exm on the topic of „The Normal Child“, introduced various very successful measures to lower the rate of mortality and illness of children in Hell’s Kitchen.

Together with several nurses she began teaching young mothers in baby care: from the right clothing to prevent overheating and healthy nourishment to hygiene and preventing the children from suffocating in their sleep.

They handed out good, clean milk, since the available milk in stores was often contaminated or stretched with chalk water for profits.

She also developed a formula from water, Calcium carbonate, cow’s milk and lactose, which mothers could give their babies when they had to work to keep the family afloat (mini excursion into the fact that being able to breastfeed is as much a privilege of physical as of economic ability).

She improved the way silver nitrate, used to prevent eye infections in children, was stored and administered, by which brought down the rate of blindess in babies from 300 to 3 per year within two years.

She ensured that midwives received an education and were licensed, because a large portion of newborn mortality was to be attributed to high-risk birthing situations, since midwives weren’t always up to date with scientific knowledge and sometimes worked with dangerous „traditional“ methods.

As a sideline she completely eliminated head lice and trachoma from the population of school age and installed the (still exemplary) position of school doctors and school nurses, so that children if not at home, at least would get checked for infections and health deficits in school.

She also caught „Typhoid Mary“ Mallon twice, the cook who infected several families with typhoid fever without suffering symptoms of her own, and who was responsible for three deaths because of that.

As a consequence of these successes, Baker was invited to lecture at New York University School of Medicine. She agreed under the condition that she would be allowed to study there as well – whereupon the school dropped its offer. It was only after they were unable to find a man who could hold a candle to Baker’s experience in the field, that they acceeded. So she arrived at achieving her doctorate in Public Health at the age of 44 years.

When the US entered World War I in 1917, Baker received further publicity  with her commentary towards a reporter of the New York Times that it’s „six times safer to be soldier in the trenches of France than to be a baby born in the United States“. Her newly gained popularity enabled her to set up a lunch program for schools. It does leave a bitter taste, though, that she reasoned with the high rate of young men being declared 4F (unfit for military service) to have her health program sponsored.

Over the course of her life, Baker was offered various important positions in the US; England and France. She lived with „women-oriented woman“ I. A. R. Wylie, an Australian writer, who probably helped her write her biography „Fighting for Life„. The two of them moved to New Jersey with a third friend, Louise Pearce. Baker became the first female professional representative of the League of Nations and over the years wrote four books, her own biography and 250 articles. She died of cancer at the age of 72.

 

 

 

6. November 2017

45/2017: Qiu Jin, 8.11.1875

Qiu Jin

Qiu Jin

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Wiki deutsch

Über Qiu Jin habe ich bereits 2013 einmal geschrieben – aber damals nur unter einem Aspekt. Deshalb bin ich heute so frei, mit veränderten Vorzeichen, sie noch einmal vorzustellen.

In einer höheren Beamtenfamilie in Xiamen großgezogen, mit einer für Mädchen außergewöhnlichen Bildung im Lesen und Schreiben, aber auch körperlichen Betätigungen wie Reiten, wurde Qiu Jin mit 21 Jahren dennoch mit einem Mann verheiratet, mit dem sie nicht glücklich werden konnte.

Nach acht Jahren und zwei Kindern brach sie aus, versetzte ihren Schmuck und ging nach Japan, um zu studieren und Lehrerin zu werden. Während des Studiums kam sie in Kontakt mit den Geheimgesellschaften, die den Sturz der mandschurischen Qing-Dynastie in China vorbereiteten. Sie reiste in den kommenden zwei Jahren zwischen Japan und China hin und her, war an der Gründung einer rein weibliche Abteilung der revolutionären Organisation beteiligt und erlernte Kampfkunst und die Herstellung von Sprengstoffen.

Sie schrieb ein Manifest über die Unterdrückung der Frauen durch die arrangierte Ehe und die Tradition der Lotusfüße – sie selbst hatte bereits aufgehört, ihre Füße zu binden. Dank des Erfolgs dieses Manifests konnte sie sich auch als Journalistin und Rednerin etablieren. Schließlich übernahm sie die Leitung einer Sportlehrer-Akademie in Shaoxing, die jedoch nur ein Deckmantel war für die Ausbildung einer revolutionären Armee, mit der die Qing-Regierung gestürzt werden sollte.

Nachdem ihr Cousin Xu Xilin En Ming, den Mandschu-Gouverneur der Provinz Anhui, ermordet hatte, wurden er und Qiu Jin verhaftet und ihr geplanter Aufstand verhindert. Ihre Schriften wurden als Beweismittel für ihre aufrührerische Tätigkeit gegen sie verwandt, sie wurde verurteilt und kurz darauf, im Alter von 32 Jahren, geköpft. Heute ist sie eine etwas an den Rand geratene chinesische Nationalheldin der Volksrepublik China.

Dass sie auch Gedichte schrieb, gerät vor diesem politischen Treiben in den Hintergrund. Hier ein Versuch meinerseits, einen ihrer Texte (Quelle: Wikipedia, siehe unten) aus dem Englisch zu übersetzen:

Sonne und Mond geben kein Licht mehr, die Erde liegt im Dunkeln;
Unserer Frauen Welt ist so tief versunken, wer kann uns helfen?
Den Schmuck verkauft für diese Reise über das Meer,
Von meiner Familie verstoßen, verlasse ich mein Heimatland.
Mit der Befreiung meiner Füße reinige ich mich vom Gift tausender Jahre,
Mit erhitztem Herzen entfache ich den Geist aller Frauen.
Jedoch, dies zarte Tuch
Ist befleckt halb mit Blut, und halb mit Tränen.

*

Wiki english

I’ve written about Qiu Jin in 2013 already – but only in German and with a specific focus. So today I’m allowing myself to present her once more under a different aspect.

Raised in the family of a well-to-do civil servant in Xiamen, with an education in literacy uncommon for girl, but also in physical activities such as hirse-riding, Qiu Jin was nonetheless given into marriage with a man with whom happiness was unobtainable.

After eight years and two children she ran away, pawned off her jewelry and went to Japan to study towards becoming a teacher. During her time at university she came in contact with the secret societies that where preparing the downfall of the Manchurian Qing dynasty in China. In the following two year she traveled between Japan and China, participated in the founding of an all-female revolutionary organisation and learned martial arts and how to manufacture explosives.

She wrote a manifesto on the oppression of women by arranged marriage and the tradition of bound feet – she herself had already stopped binding her feet. Thanks to the success of this manifesto she was able to establish herself as a journalist and orator. Finally she took the position as head mistress at an academy for gym teachers, which actually was a cover for the formation of a revolutionary army to topple the Qing government.

After her cousin Xu Xilin had assassinated En Ming, the Manchu gouverneur of the Anhui province, he and Qiu Jin were arrested and their planned uprising was thwarted. Her writings were held against her as proof of her inflammatory activities, she was sentenced and beheaded shortly after, at the age of 32. Today she is a slightly marginalised national hero of the People’s Republic of China.

The fact that she also wrote poetry is overshadowed by her political actions. Here’s a poem of hers translated to English (source: Wikipedia):

日月无光天地昏,
沉沉女界有谁援。
钗环典质浮沧海,
骨肉分离出玉门。
放足湔除千载毒,
热心唤起百花魂。
可怜一幅鲛绡帕,
半是血痕半泪痕。
Sun and moon have no light left, earth is dark;
Our women’s world is sunk so deep, who can help us?
Jewelry sold to pay this trip across the seas,
Cut off from my family I leave my native land.
Unbinding my feet I clean out a thousand years of poison,
With heated heart arouse all women’s spirits.
Alas, this delicate kerchief here
Is half stained with blood, and half with tears.

There’s a more detailed biography on Don Tow’s Website.

30. Oktober 2017

44/2017: Ruth Gordon, 30.10.1896

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Ruth Gordon

English below

Wiki deutsch

Ruth Gordon war nicht nur bereits in ihrer Jugend eine erfolgreiche Broadway-Schauspielerin, und nicht nur in höherem Alter unter anderem Oscar-nominierte Film-Schauspielerin – in Rosemaries Baby oder unvergessen in Harold und Maude. Sie war auch in den zwanzig Jahren zwischen diesen Schauspieler-Karrieren erfolgreiche Drehbuchautorin. Was ich immer wieder vergaß und nun nie wieder vergessen will: Sie schrieb (mit ihrem 16 Jahre jüngeren Ehemann) das Drehbuch zu Pat and Mike, meinem Lieblingsfilm mit Katherine Hepburn und Spencer Tracy. Dieser ist ein Plädoyer dafür, dass sich ehrgeizige Frauen nur an den Mann binden sollten, der erträgt, dass sie erfolgreich sind.

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Wiki english

Ruth Gordon was not only a successful Broadway actress in her youth, and not only a successful, Academy Award nominated movie actress in her later years – in Rosemary’s Baby and unforgettable in Harold and Maude. She was also, in the twenty years between those actor’s careers, a successful screen writer. I always forgot and don’t want to forget ever again: She wrote the script (with her husband, 16 years her junior) to Pat and Mike, my favourite movie with Katherine Hepburn and Spencer Tracy. It is a plea for ambitious women to only attach themselves to men who can bear them to be successful.