6. Januar 2015

Gender as wildcard

Lexi Alexander über den Mangel an weiblichen Regisseuren.

17. Dezember 2014

schlaflos

zweiter teil der altlasten – mehr ist gerade nicht drin! damals war eine andere schlaflosigkeit angesagt.

 

ein neuer morgen wirft graues licht
an eine ruhelose stirn
und ein tagverliebtes hirn
erdenkt das glas, in dem es bricht.

1999 – amsterdam

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28. Oktober 2014

Reden wir über Reproduktion

zorafeldman:

auf zehenspitzen über eine tv-diskussion zm thema social freezing. sie sagt alles, wozu ich leider derzeit keine zeit habe.

Ursprünglich veröffentlicht auf aufZehenspitzen:

Nach der ORF-Diskussionsrunde Im Zentrum zum Thema Social (Egg) Freezing* bin ich erstaunt darüber, mit welcher Ignoranz, ja, Präpotenz Menschen anderen Vorschreibungen machen (wollen) – aber auch darüber, welch abstruse Weltbilder einer da begegnen.

Das von Alice Pitzinger-Ryba, Geschäftsführerin von “Family Business”, ist ein solches: “Mann trifft Frau, Frau trifft Mann, sie verlieben sich – und sie machen aus Liebe Babys und die kommen auf die Welt, wie es die Natur vorgesehen hat”, sagt sie in die Fernsehkamera. So hat das die Natur also vorgesehen? Ah, ja. Pitzinger-Ryba hat selber fünf Kinder und versichert der Welt, sie kenne sich auch aus mit Work-Life-Balance: “Ein Kind geht immer rein, zu jedem Zeitpunkt.” Außerdem stellt sie die wirklich gewichtige Frage nach: What about teh menz? Die dürften ja dann – gesetzt den Fall, dass in Österreich “Social Freezing” auch ohne medizinische Indikation erlaubt würde – plötzlich keine Kinder mehr aus Liebe…

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20. Oktober 2014

point of no return (john badham, usa 1993)

zorafeldman:

Wenn ich schon keine Zeit habe, über frauenfiguren zu schreiben, übernimmt mein Mann das wenigstens ab und zu. Tiefschürfendere Gedanken zu John Badhams Codename Nina hätte ich mir auch nicht machen können.

Ursprünglich veröffentlicht auf Remember it for later:

Zunächst: Ich habe Luc Bessons NIKITA, der die Vorlage zu John Badhams Remake lieferte, zuletzt vor einer halben Ewigkeit gesehen und nur noch höchst marginale Erinnerungen an den Film. Soweit ich das rekapitulieren kann, hält sich die Adaption zumindest was den Handlungsverlauf angeht sehr eng an das Original, ersetzt in erster Linie europäische durch US-amerikanische Schauplätze. Ich vermute mal, dass Anne Parillauds Auftragsmörderin wider Willen von Besson etwas weniger als eigentlich liebenswertes Love interest gezeichnet wurde, als das bei Bridget Fondas Nina der Fall ist, NIKITA insgesamt etwas düsterer und böser – eben europäischer – rüberkommt, aber beschwören will ich das nicht. Und weil es mir hier definitiv nicht darum geht, zu erörtern, ob POINT OF NO RETURN ein gutes oder schlechtes Remake ist, spare ich mir solche Vergleiche im Folgenden und behandle Badhams Film ganz so, als hätte es NIKITA nie gegeben. Und siehe da: Der Film ist ausgezeichnet. Vor allem, wenn man ihn vor…

Original ansehen noch 896 Wörter

30. September 2014

satanic lovesong

wie versprochen kommt hier das erste auserwählte altmaterial. zu früheren zeiten hatte ich keine hemmungen, auch lyrik abzusondern; ich bitte hierbei mein jugendliches alter zur entstehungzeit zu berücksichtigen. (1999 war ich 22.)

 

I am your lucifer
I abandon the heavens
I get rid of my wings
I take a nosedive to earth
I am your lucifer

I am your succubus
I spy at your window
I sneak through your keyhole
I crawl beneath your blanket
I am your succubus

I am your demon
I slip under your skin
I lodge inside your heart
I seize possession of your mind
I am your demon

 

1999 – marburg.

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29. September 2014

featuring

ich bin aufgeregt. freudig erregt. geehrt und geschmeichelt.

gerade letzte nacht erfasste mich trübsinn, weil ich ja nun kaum noch blogge – jedenfalls kaum schreibe, nur mal so eben zwischen still-bh öffnen und windel wechseln… die tollen frauen von featurette.de haben das bestimmt gemerkt und es sich anders überlegt, als mich dieses jahr in ihre bloggerin-der-woche-liste zu übernehmen…

gleich mal heute morgen nachgeschaut und – pustekuchen! ich war letzte woche bloggerin der woche und habe es nicht mal gemerkt! sorry sorry sorry und danke danke danke.

wenn ich jetzt noch herausfinde, wie ich den button integrieren kann, bin ich glücklich für’s erste…

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24. September 2014

stilberatung

IMG_3571

diese beiden damen bei der haargestaltung stehen in haarlem, niederlande

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24. September 2014

Emma Watson He For She speech

22. September 2014

laci green says it best

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19. September 2014

suckerpunch

zack snyder, usa 2011

ein interessanter film, wenn er mir persönlich auch wenig emotional hinterlassen hat. in der zweiteiligen sichtung (hallo, elterndasein!) ging ich durch ein wechselbad der feministischen betrachtung.

erstmal dachte ich: oha, also wieder die angeblich “empowerte” kampfgöre, die aber doch eigentlich nur dazu da ist, dem male gaze action und nackte oberschenkel zu zeigen. daraufhin wünschte ich mir reflexhaft eine anschließende sichtung eines wolverine oder thor – denn machen wir uns nichts vor: der männliche körper wird inzwischen für das weibliche publikum ebenso fetischisiert; und ich kann mich nicht dazu bringen, das so schlimm zu finden…

dann ging mir auf, dass der film locker den bechdel-test besteht – dass aber mit der garderobe der fünf protagonistinnen und dem bordell/burlesque-setting wiederum konterkariert.

da der film von seiner anlage her vielschichtig ist, gibt er QED einiges zur diskussion; über seine pro- oder anti-feministische ader kann ich mich nicht einigen. dass ich nicht die einzige bin, kann auf der bechdel-test-website nachgelesen werden.

wie gesagt blieb neben dieser inneren und auch im anschluss äußeren diskussion seiner ambivalenz leider sonst wenig regung in mir. schön anzusehen ist er, und mit toller musik versehen. aber zuckerwatte ist auch lecker und fluffig, bis sie verputzt ist.

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