Nackte Frauen, zu hunderten!

Aus Liebe zur Freiheit

staedelJedesmal, wenn ich an der Konstablerwache in die U4/U5 Richtung Hauptbahnhof einsteige, ärgere ich mich über eine Werbung der Frankfurter Museen, die am Beispiel zweier Teenager den lüsternen männlichen Blick auf den nackten Frauenkörper zeigen, und die schon seit Jahren dort hängt. Nackte geile Frauen gibt es im Museum zu sehen, ist das nicht sowas von geil?

Auf ähnlich „lustige“ Weise wird häufig auch für Ausstellungen geworben, die prähistorische Figurinen zeigen. Zum Beispiel wurde für die Ausstellung der Venus von Willendorf in Österreich mit einem Plakat geworben, das sie als Call-Girl (mit Telefonnummer) zeigt.

Umso wohltuender ist es, in dem 600 großformatige Seiten dicken Band „The Language of MA, the primal mother. The evolution of the female image in 40.000 years of global Venus Art“ der niederländischen Religionshistorikerin Annine van der Meer zu stöbern. In einer unglaublichen Fleißarbeit hat sie hier hunderte von Venus-Darstellungen aus allen Epochen gesammelt (alle mit…

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