Archive for ‘Internet’

18. Oktober 2017

Liebster, die Zweite

Ich bin vor laaaaanger Zeit schon einmal nominiert worden für den Liebster Award. Jetzt hat es mich noch einmal erwischt – schon das zweite Stöckchen in dieser Woche! Volker hat mich netterweise nominiert und natürlich mache ich noch einmal mit!

Mein Lieblingsblog

Meinem Reader nach zu urteilen, ist das wohl Remember it for later, das Filmtagebuch meines Mannes. Nicht nur kann ich dort nachlesen, was er von den Filmen hält, die wir zusammen schauen – als Eltern kommt man ja nur sporadisch zu Gesprächen außerhalb von „Was gibt’s zum Abendessen?“ und „Ich habe den Windeleimer geleert, kannst du die Küche wischen?“ – ich lese auch gerne seine Texte zu Filmen, die ich gar nicht sehen möchte.

Fun Facts über mich

Zehn zufällige Fakten über mich:
• Ich weiß nicht, was für eine natürlich Haarfarbe ich inzwischen habe. Ich färbe mit Henna, seit ich 15 war; damals war ich relativ hellblond.
• Ich trage einen Fahrradhelm von Nutcase, weil ich im Falle eines Unfalls die größtmögliche Chance haben möchte, weiterhin mit dem Kopf arbeiten zu können.
• Die Dusche zu putzen macht mich aggressiv-depressiv. Ich muss zu viel Zeit aufwenden mit einem zu unbefriedigenden Ergebnis. Ich fange dann an, mich darüber zu ärgern, dass das etwas ist, was mich beschäftigt – statt meines Outfits für den nächsten TV-Auftritt.
• Anschließend daran vielleicht: Ja, ich habe eigentlich einen gewissen Ehrgeiz. Ich hatte schon immer den Wunsch, mehr Menschen zu erreichen aka ein größeres Publikum zu haben, und mehr Spuren in der Welt zu hinterlassen, als meine Gene und Moralvorstellungen an meine Kinder weiterzugeben. Ja, ich bin eine Rampensau.
• Mein schwarzer Hund heißt Anpassungsstörung. Ich bin in einer depressiven Phase zwar funktional, aber suizidale Gedanken sind leider regelmäßige Besucher in meinem Kopf. Erfolgserlebnisse – so banal wie verdientes Geld oder ein paar Stunden zielgerichteter Tätigkeit – können mir helfen, ich sollte mir auch viel mehr Zeit nehmen für Yoga und Meditation. Alas…
• Mein Alltag ist durchgetaktet. 6:30 aufstehen, 7:00 Frühstück, 8:15 Kind 1 zur Schule, 8:30 Kind 2 im Kindergarten, dann etwa 9:00-14:00, 15:00 arbeiten, danach ist mindestens ein Kind wieder um mich herum mit sozialen und pädagogischen Verpflichtungen, bis abends gegen 20:30, 21:00 noch mal Wäsche dran ist, 21:30 dann Couch und Film mit dem Ehemann.
• Ich spiele Candy Crush zum Einschlafen.
• Ich liebe Lakritz, fast so sehr wie Schokolade.
• Ich habe Hans Bemmanns „Stein und Flöte“ inzwischen fünf oder sechs Mal gelesen bzw. zuletzt als Hörbuch verzuzelt. Die Perspektive und Weisheit haut mich jedesmal um, jedes Mal habe ich darin Rat und Hilfe für meine derzeitige Lage gefunden.
• Mein nächtliches Sodbrennen ist nach der Geburt meines zweiten Kindes fast vollständig verschwunden. Möglicherweise ist sich mein Magen in der Schwangerschaft so sehr selbst auf den Keks gegangen, dass er sich jetzt einfach nicht mehr so aufregen mag. Oder ich bin einfach komplett vernarbt und taub.

Fragen beantworten

  1. Welches Land würdest Du gerne einmal bereisen?
    Japan.
  2. Warum trägst Du die Kleidung, die du trägst?
    Weil sie möglichst bequem ist und gleichzeitig meine Persönlichkeit zum Ausdruck bringt.
  3. Nachteule oder Frühaufstehen?
    Nachteule. Selbst mit dem ständigen Frühaufstehen mit Kindern schaffe ich es nicht vor 23:30 ins Bett.
  4. Wo siehst Du Autos in 30 Jahren?
    Vollkommen auf alternative Brennstoffe/Elektrizität umgestellt, voll automatisiert, und hoffentlich quantitativ auf die Hälfte reduziert.
  5. Brauchen wir Raumfahrt oder nicht?
    Schwierige Frage – ich finde z. B. Tanztheater ganz schlimm, aber manche Menschen brauchen es als ihre Form der Kultur. Ich kann der Meinung, wir sollten doch erstmal unsere Probleme hier am Boden lösen, durchaus Verständnis entgegenbringen – gleichzeitig ist die Forschung für die Raumfahrt auch eine Forschung für die Menschen, für bessere Technologien etc. Außerdem ist es schon einfach eine zutiefst menschliche Frage, was denn wohl da draußen los ist.
  6. Welche Puddingsorte wählst Du?
    Schokolade.
  7. Kirk, Picard, Sisko, Archer, Janeway oder Lorca?
    Picard.
  8. Wenn Du mit einer gelehrten Person der menschlichen Geschichte einen gemütlichen Nachmittag mit einer Unterhaltung verbringen könntest, wer wäre das?
    Irgendeine von den Damen, die ich in meinem Blog vorgestellt habe. Sibylle Merian z.B. oder Laura Bassi.
  9. Welches Naturphänomen begeistert Dich am meisten?
    ??? Dass Kinder laufen und sprechen lernen?
  10. Was ist der ausgefallenste Ort an dem Du schon einmal gewesen bist?
    Im ecudorianischen Urwald.
  11. Was rätst Du anderen Bloggern?
    Wenn ihr schreibt, weil es euch eine innere Notwendigkeit ist, dann folgt einfach eurem Bauch. Wenn ihr mehr wollt, dann feilt an euren Texten und beschäftigt euch mit SEO.

Meine Fragen an die Nominierten

  1. Welches ist dein liebster eigener Blog-Artikel?
  2. Wenn du nicht dieses Blog führen würdest – welches andere Thema würde dich so sehr interessieren, dass du darüber bloggen könntest?
  3. Unliebsame Kommentare – löschen, unkommentiert veröffentlichen, reagieren?
  4. Welche Bilder hängen in deinem Zuhause?
  5. Auf dem Klo lesen? Wenn ja, was?
  6. Schreibst du noch von Hand – und was?
  7. Was darf nie in deinem Kühlschrank fehlen?
  8. Welche Tradition findest du obsolet?
  9. Wofür hättest du gerne mehr Zeit?
  10. Die Zeit naht – Weihnachtsbaum schon zum 1. Advent oder erst am Heiligen Abend?
  11. Was ist in diesem Jahr passiert, womit du am 1. Januar 2017 niemals gerechnet hättest – eher persönlich als in der Weltgeschichte?

Die Nominierten

Nun habe ich gerade auch den Mystery Blogger Award mitgemacht. Jetzt muss ich kreativ werden…

Die Filme, die ich rief

Hypnosemaschinen

Immer abgelenkt

Spreemieze

Funxton

Dr. Who

Freue mich, wenn ihr mitmacht. Wenn nicht, auch okay. 🙂

Advertisements
17. Oktober 2017

Mystery Blogger Award

Ela von 365 Tage im Leben hat mir was man wohl ein Stöckchen nennt zugeworfen – ein Rundbrief, mit dem sich Blogger vorstellen, verlinken und Aufmerksamkeit generieren für ihr eigenes Blog und das anderer. Posts außerhalb des Kalenders sind bei mir ja leider rar geworden, daher nutze ich diese Gelegenheit tatsächlich mal wieder! Vielen Dank dafür, Ela!

photogrid_1476365612975

About The Mystery Blogger Award/ Über den Mystery Award

This is an award for amazing bloggers with ingenious posts. Their blog not only captivates, it inspires and motivates. They are one of the best out there, and they deserve every recognition they get. This award is also for bloggers who find fun and inspiration in blogging and they do it with so much love and passion.

Dies ist eine Auszeichnung für erstaunliche Blogger mit genialen Beiträgen. Ihr Blog fasziniert nicht nur, er inspiriert und motiviert. Sie sind einer der besten da draußen, und sie verdienen jede Anerkennung, die sie bekommen. Diese Auszeichnung ist auch für Blogger, die Spaß und Inspiration im Bloggen finden und sie tun es mit so viel Liebe und Leidenschaft.

Okoto Enigma is the creator of the award. To motivate the Blogger please do visit her blog.

The Rules of the Award

  • Put the award logo/image on your blog.
    Stelle das Logo in dein Blog.
  • List the rules.
    Liste die Regeln auf.
  • Thank whoever nominated you and provide a link to their blog.
    Danke der Person, die dich nominiert hat, und füge einen Link zu ihrem Blog bei.
  • Mention the creator of the award and provide a link as well.
    Nenne die Urheberin des Awards und füge ebenfalls einen Link bei.
  • Tell your readers 3 things about yourself.
    Erzähle den Lesern drei Dinge über dich.
  • You have to nominate 10 – 20 people.
    Nominiere 10 bis 20 Personen.
  • Notify your nominees by commenting on their blog.
    Informiere die Nominierten, indem du in ihrem Blog kommentierst.
  • Ask your nominees any 5 questions of your choice; with one weird or funny question (specify)
    Stelle den Nominierten fünf Fragen deiner Wahl; eine davon sollte seltsam oder lustig sein.
  • Share a link to your best post(s).
    Teile einen Link zu deinen besten Posts.

Three Things About Myself:

• Ich trinke morgens und nachmittags Kaffee, am liebsten schwarz oder als Latte Macchiato (dann auch gerne mit Schokosirup), Tees (möglichst interessante, belebende, positiv stimmende Kräutertee-Geschmacksrichtungen wie Schoko Chai, Lakritztee von Cupper etc.) und abends einen aus losen Blättern aufgebrühten schwarzen Tee – wenig Tee, 5 Minuten gezogen, aus der Glaskanne vom Stövchen. Das hilft mir mit meinem niedrigen Blutdruck beim Runterkommen und Einschlafen. Und jetzt wisst ihr sogar schon zwei Sachen von mir.

• Ich habe Neue deutsche Literatur und Medienwissenschaft und Anglistik an der Philipps-Universität Marburg studiert und nach dem Studium eigentlich gehofft, Romane zu schreiben. Leider kam mir die Notwendigkeit, Geld verdienen zu müssen, dazwischen… dann die erschöpfende Arbeit in der Werbung… dann die Kinder…

• Ich trage so gut wie nie Make-up, weil es mich in meiner Körperwahrnehmung stört, aber fühle mich nackt, wenn ich keinen Schmuck trage – und wenn ich richtig außer Haus bin, gehört ein nach Farbe abgestimmtes Parfum auch mit zum Outfit.

Fünf Fragen von 365 Tage und meine Antworten:

  • Welcher große Traum ist in deinem Leben noch offen?
    • Einen Roman zu schreiben. Die German Gothic Pulp-Novelle, die ich mit Mitte 20 angefangen habe, liegt immer noch rum, nur weiß ich nicht, ob ich nicht inzwischen zu alt dafür bin.
  • Gibt es einen (lebenden oder verstorbenen) Menschen, den du aus tiefster Seele bewunderst oder gar verehrst?
    • Viele! Von meinem Vater abgesehen, gehören dazu Astrid Lindgren und Hans Bemmann, und natürlich jede Menge der Frauen, die ich in meinem Blog vorstelle.
  • Bei welchem Buch hast du dich zuletzt ganz schrecklich gelangweilt?
    • Ich habe schon seit ewigen Zeiten kein Buch mehr gelesen; der letzte Versuch, als mein Jüngster noch gestillt wurde, war Walter Moers‘ Das Labyrinth der Träumenden Bücher. Ich kam damit nicht recht voran, weiß aber nicht, ob das an meiner Situation oder an dem Buch lag – jedenfalls spürte ich beim Lesen eine gewisse Ungeduld, doch nun mal endlich zu Potte zu kommen, und das Lesezeichen ist immer noch drin.
  • Hast du eine Lieblingsserie und falls ja, welche und warum?
    • Wenn man von Star Trek TNG absieht (meine erste „Muss jede Folge sehen“-Serie) müsste ich wohl C.S.I. Las Vegas nennen – habe ich damals 2000 immer Mittwoch abends bei VOX geschaut und arbeite heute noch daran, mich durch die letzten 5-6 Staffeln durchzukucken. Wobei mir Grissom fehlt.
  • Wenn weder Geld noch Zeit ein Problem wären, welche Reise würdest du dann gerne unternehmen?
    • Nach Hawaii. Wobei es so viele Orte auf der Welt gibt, die sehenswert wären, die ich alle nie sehen werde, dass ich mich selten mit dieser Überlegung aufhalte. Ich könnte mir auch vorstellen, meine ganzen Internet-Freundinnen von den Punky Moms in UK und US zu besuchen…

 Meine Fragen an die Nominierten:

• Wie gehst du vor, wenn du einen Blogpost schreiben willst – wie findest du das Thema, wie bringst du dich in die richtige Verfassung, wo schreibst du am besten etc.?

• Was tust du zur Selbstpflege (mental, nicht hygienisch! :D)?

• Welches Lebensmittel oder Getränk liebst du, das andere hassen oder von dem du weißt, dass du es nicht lieben solltest?

• Welchen Film hast du zuletzt gesehen?

• Ananas auf Pizza – ja oder nein?

Dies sind meine nominierten Blogs:

Auf Zehenspitzen

Die Springerin

500 Wörter die Woche

Volkers Raumfahrt

NotJanina

Ich bin leider chronisch miserabel im Blog-von-anderen lesen – nicht, weil sie mich nicht interessieren würden, sondern weil ich zwischen dem Anspruch an mich selbst, „freie“ Zeit möglichst effizient zu nutzen, und dem faktischen Zeitmangel mit beruflichen Zielen, Familie und Schlafbedürfnis einfach nicht mehr so viel zum Lesen komme wie ich mir das wünschen würde. An alle Blogger, die mich schon mal auf ihrem Blog gesehen haben, und auch die, die mich noch nie bei sich gesehen haben: ich finde es super, dass ihr schreibt. Ich würde euch gerne besser kennen und besser netzwerken.

Mein best-besuchter Blog-Artikel ist lustigerweise der zu Marie Marcks. Da müssen einfach die richtigen Keywords zusammengefunden haben, es ist nämlich mit Sicherheit nicht mein bester Artikel.

 

 

1. Juni 2017

it’s not all good. it’s not all bad.

the absolutely supernatural Boom — who i’m honoured to call a friend — wrote a piece on Labour, Loneliness and Sisterhood that reflects many of my thoughts on the topic. not because her choices are the same as everyone’s (whose are?!) but because her experiences and feelings are shared by many mothers, whatever choices they made. read it and understand why Punky Moms are currently the words coming from my mouth more often than any others.

7. Februar 2017

fangirling

i love Melissa.

10. August 2016

alternativer blog name

nach vier jahren stoße ich nun zum ersten mal auf den namen des effekts, gegen den ich anschreibe.

24. Mai 2016

Successfully Failing at Motherhood

Ah, yes. Truer words were seldom spoken.

the half truth of a whole life

A few years ago I wrote a post called „But what’s it really like to have a baby?“ It ended up getting picked up by the Huffington Post (front page) and for 24 hours I was the most equally lauded and hated woman on the planet. Mothers and childless women from across our great country gathered their spatulas and absurdly limited legal knowledge and campaigned (anonymously, online) to have my child removed from me. Why? Because I just didn’t think being a mom was the super greatest time ever. In equal contrast were the others– the mothers and childless women who were relieved to hear a version of the truth that, in some small measure, mirrored their own feelings. The feeling that children, while chock full of charm and adorable (sometimes), are also a full contact, full time sport. There’s no beginning and end to parenting. It’s not…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.238 weitere Wörter

27. April 2016

fluxus

that’s a first: ich habe hier heute mal einen erlebnisbericht zu posten. abgesehen von editorials zu diesem blog ist ja mein eigenes leben als „frauenfigur“ nicht thema, aber gestern abend habe ich an einem event teilgenommen, über dessen initiatorinnen und teilnehmerinnen ich unbedingt berichten möchte.

begonnen hat es mit meiner freundin M., die ich seit etwa einem halben jahr kenne und an deren spannenden lebensplänen ich als derzeitige zuschauerin gerne teilnehme. M. war im netz auf FIELFALT gestoßen, die Community für Frauen, die etwas wagen wollen. Es erstaunt und betrübt mich immer wieder, wie solche offensichtlich lang bestehenden foren, die sich mit frauen im beruf und im gesellschaftsleben befassen, in meinem filter nicht auftauchen können. zugegeben bin ich offenbar durch eine amerikanisch orientierte medienperspektive – und vielleicht auch aufgrund der hiesigen, mir nie 100% passenden frauen-magazin-welt – da auf dem deutschen auge blind, aber man sollte meinen, etwas wie FIELFALT würde viel mehr (zumindest meine) aufmerksamkeit erregen.

jedenfalls, jetzt war eine FIELFALT-veranstaltung in meinem FB-stream, und in meinem derzeitigen „gelegenheit beim schopf greifen“-lebensstil habe ich nicht lange gezögert, zugesagt und tickets für M. und mich organisiert.

so fanden wir uns gestern abend um 19:00 bei STARTPLATZ in köln für den workshop ein. geleitet wurde dieser von den beiden tollen frauen von samzer.me (Coaching am Meer), die uns an diesem abend eine technik nahebringen wollten, die „von der idee zur umsetzung“ führt. nach einer einstimmungsmeditation (don’t knock til you tried it) erklärten uns Susanne und Monica die sieben schritte ihres coachings, von denen wir einen im speziellen gestern genauer kennenlernten.

ich will darüber gar nicht ins detail gehen, weil es erstens samzers thema ist und zweitens in meinem fall (noch) nichts spruchreifes ergeben würde. im rahmen des workshops wurde uns allerdings sicherlich allen deutlich, wo die üblichen bremsblöcke und hemmschwellen liegen und wie wir sie aktiv, geplant und zielführend angehen können.

ich hatte schließlich auch noch das glück, in der phase des zwiegesprächs mit Cornelia zusammenzutreffen. Cornelia ist eine faszinierende person, die aus einem völlig fachfremden hintergrund ein webbasierte interviewserie startete, für die sie trotz seitenwind und anfänglicher allgegenwärtiger skepsis eine förderung der filmstiftung nrw erhielt.

ich will ganz ehrlich sein – der erste impuls, als ich hörte „ich habe keine ahnung von film, aber habe das einfach gemacht und die förderung bekommen“, war neid. aber diesem so negativ betrachteten gefühl liegt ja auch etwas zugrunde, das man positiv nutzen kann. was war die wurzel dieses ersten impulses? die bewunderung für den mut und die hartnäckigkeit. neid ist das gefühl „ich will das auch haben“ – also muss ich genau hinsehen, was es ist, das ich will, und was ich tun muss, um es zu erreichen; und von Cornelia kann ich mir eine dicke scheibe dieser chuzpe abschneiden. den impuls aufzufangen und umzuwandeln, ist mir dann gottseidank auch gelungen – denn der neid ist ja auch das bei den stereotypen als hauptproblem weiblicher kooperation erkannte übel. also, statt den neid sich zur missgunst entwickeln zu lassen, habe ich der anerkennung raum gegeben und die parallelen ihres projektes zu meinem unauffälligen kleinen blog gesehen: NeonWhite lässt sieben prominente frauenfiguren zu unterschiedlichen themen des lebens zu wort kommen. unter anderem Nazan Eckes und Rita Süßmuth sprechen mit Cornelia über karriere und finanzen, kinder und job oder körpergefühl und wellness. das projekt ist noch nicht abgeschlossen, aber einige videos sind bereits online. das sollte man im auge behalten.

als fazit des abends nehme ich mit, dass frauen einander brauchen – um sich zu unterstützen, um sich gut zu fühlen und sich besser zu entwickeln. dass es aber vor allem an einer frau liegt, ob sich die dinge, die ich mir wünsche, erfüllen, ob ich das bekomme, was ich verdiene, ob das leben so verläuft, wie ich es mir erträume: an mir selbst.

27. April 2016

The Silly Sexist Conceit of Fetal Personhood

interesting – and in my opinion, truthful – thoughts.

ValerieTarico.com

Bhutanese ribboned penisThe notion that life begins at conception is a variation on a very ancient cultural theme: penis worship.

I’m slow sometimes, but after years of writing about abortion rights it finally occurred to me that “life begins at conception” is one more version of a multi-millennial infatuation with the penis as symbol and proof that manliness is next to godliness.

On the surface, conservative Evangelical and Catholic insistence that life begins at conception appears to be aimed at elevating the status of fetus over woman. But just beneath the surface, what it elevates is the status of the penis—and anyone who has one.

What creates the wonder of a new person? Forget about the maturation of germ cells, and the nine-month labor of a woman’s body, and painstaking parental nurture. It’s a sperm, a penile projectile shot forth by the ultimate organ of demi-divinity. Sperm penetrates egg and voila! A…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.186 weitere Wörter

9. April 2016

try to talk your way out of this, hollywood 

ugh. numbers confirming what so many have been saying for so long.

Schlagwörter: , ,
18. März 2016

fröhliches miteinander ohne kleidung

die filmlöwin stellt einen dokumentarisch mit laiendarstellern gedrehten deutschen porno vor, der ausgesprochen sympathisch klingt.