Posts tagged ‘hard sensations’

13. Januar 2014

jahresrückblick im film – Hard Sensations

trotz weniger texte meiner wenigkeit durfte ich mich auch wieder am jahresrückblick in filmlisten bei Hard Sensations beteiligen. es war eines, auf das ich lieber mit einigen blinden flecken zurücksehe.

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18. September 2013

unter monstern

in ihrem 13. Beitrag zu Forced Entry auf Hard Sensations haben sich Maria und Silvia den französischen Irreversible, der möglicherweise einer der bekanntesten vergewaltigungsfilme – vielleicht gar mainstream? – ist, der jedenfalls für seine unerträglich lange statische aufnahme des gewaltaktes und vor allem die umgekehrte erzählweise bekannt ist. ein film, den ich mir – trotz der beinahe positiv zu nennenden erfahrung mit I Spit On Your Grave – wohl niemals ansehen werde.

Maria und Silvia kommen in ihrer besprechung jedenfalls zu dem schluss, dass die vergewaltigung „nur“ die echte, forcierte vollendung der besetzung der frau durch die sie umgebenden männer ist, während die „harmloseren“ männer, wie in einer frustration über ihre eigenen grenzen, ihre vergewaltigung zum anlass für allerlei entgrenzte gewalt und vermeintlich gerechtfertigte racheakte nehmen. eine traurige welt, die der film zeichnet, wie mir scheint.

5. September 2013

doktorspiele

ist schon wieder eine weile her, dass Maria und Silvia den 12. Beitrag zu Forced Entry auf Hard Sensations veröffentlicht haben: dieses mal geht es um das forcierte eindringen nicht nur in den jungfräulichen körper, sondern auch in den eigentlichen hort der unschuld, den geist. ich entschuldige mich für das versäumnis der aktualität und bitte trotzdem, diesen text zu lesen, der die zwiespältigkeit des porno – zwischen sinnlichkeit und ekel – wunderbar einfängt.

24. August 2013

drive

worüber man nicht sprechen kann, darüber muss man schreiben.

zwischen februar 2012 und august 2013 habe ich refns Drive viermal gesehen. dass ich so lange für eine rezension brauchen würde und was ich darin würde schreiben müssen, habe ich bis zur dritten sichtung nicht geahnt. jetzt durfte ich bei Hard Sensations meine schriftliche trauerbewältigung veröffentlichen. nirgends täte ich es lieber.

22. Juli 2013

fern-östliche sensationen

wie das leben spielt, überschlugen sich just nach dem Forced Entry Beitrag zu The Day of the Woman, den ich mit meinem mann für Hard Sensations verfasst hatte, im RL etwas die ereignisse. doch da das leben weitergehen muss – und im internet tut es das ohne unterlass – möchte ich lieber verspätet als gar nicht auf die nachfolgenden beiden texte von Silvia und Maria hinweisen.

im 10. Beitrag befassen sie sich mit dem japanischen Rape! 13th Hour, der mit struwweliger plüschigkeit und vermischung von erzwungenem und freiwilligem hetero- und homosexuellem verkehr die xenophilie reizt.

im 11.? Beitrag wenden sie ihren blick ebenfalls östlich, zum russischen The Day of Love, welcher wiederum satirisch die resignation der zerbrochenen sowjetunion und die hoffnungslose perspektive auch nach der perestroika ins rape&revenge-genre übersetzt.

wenn aus diesen texten – unvorstellbarerweise – nur eines hängenbleiben sollte, so muss es die unwiderlegbare wahrheit sein, dass die einzig adäquate weise, einen stallone-film zu betrachten, oben ohne ist. dies gilt für männer wie für frauen.

1. Juni 2013

der tag der frau

wir konnten es nicht lassen: als neunten Beitrag zu Forced Entry auf Hard Sensations haben mein mann und ich uns den ultimativen rape&revenge-film I Spit On Your Grave angesehen. 25 minuten sexuelle gewalt, gefolgt von blutiger, gnadenloser rache. unglaublich schmerzhaft, unglaublich gut.

31. Mai 2013

begehrliche kaninchen

im achten Beitrag zu Forced Entry auf Hard Sensations schreiben Maria und Silvia über den fürchterlich kitschigen „chiffon-sex“ der 80er-jahre-yuppies, der konterkariert wird mit dem einbrechen des ungebremsten machismo. da können sogar zitternde kaninchenbeine sexy sein.

8. Mai 2013

tedescitaliano à la greco

wie die opfer von vergewaltigungen auf perfide art und weise die opfer anderer frauen – nämlich der mütter der vergewaltiger – sind, erörtern Maria und Silvia in ihrem siebten Beitrag zu Forced Entry auf Hard Sensations.

11. April 2013

wer nie sein brot im bette aß, weiß nicht wie krümel pieksen

um three days of fun, food and sex geht es im sechsten beitrag zu Forced Entry auf Hard Sensations: Tabloid ist ein dokumentarfilm über eine britin, die einen jungen amerikanischen mormonen entführte, um ihn zu befreien (ihre version) bzw. ihn zu vergewaltigen (seine version).

ich kann mich Marias schilderung ihrer phantasie nur anschließen: das sexieste an so einem jungen, unberührten gläubigen mormonen ist doch die vorstellung, wie ihn die verlockung des fleisches einfach übermannt und alle ideologischen hürden davonspült – schuld macht sex doch erst kinky.

aber wir sollten die finger von diesen verbotenen früchten lassen. das lehrt uns der film und die besprechung von Maria und Silvia.

3. April 2013

ausnahmezustände

im fünften beitrag zu Forced Entry auf Hard Sensations befassen sich Silvia und Maria mit Dario Argentos Sindrome di Stendhal, den ich auch vor kurzem gesehen habe. ihre gender- und kunstphilosophisch umfassende analyse liest sich wie immer flüssig und feminin-intuitiv.