Posts tagged ‘lieblingsszene’

15. Februar 2017

der kommissar, „grau-roter morgen“

hilde larasser: „aber manchmal ging’s nicht mehr. dann bin ich mit ihr zusammen rumgelaufen. wenn sie am boden lag und weinte, wenn sie sagte: ‚mama, ich halt’s nicht mehr aus‘, dann sind wir beide herumgelaufen und ich hab alles versucht, was zu kriegen. irgendwas, egal was, wenn man’s nur auflösen, aufziehen und in die vene jagen konnte.“

robert heinze: „wollen sie sagen, sie haben ihrer eigenen tochter –?“

hilde larasser: „sie hat zu dünne venen! sie hat sie nicht gefunden. sie sagte: ‚mama, mach du’s.‘ ich sagte: ‚bist du verrückt?‘ sie sagte: ‚ich mach’s so schlecht.‘ sie stach sich die spritze wie ein messer in den arm! da sagte ich: ‚gib das her.‘ ‚mama‘, sagte sie, ‚mama.’so zärtlich, wie ich sie nie wieder hab ‚mama‘ sagen hören.“

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12. Januar 2017

der kommissar, „tödlicher irrtum“

frau dönhoff: „ich hab gearbeitet, mein ganzes leben. wahrscheinlich verliert man dabei an… charme und, wie soll man das nennen? weiblichem nachgiebigkeitsbedürfnis.“

19. Januar 2013

underworld U.S.A.

samuel fuller, USA 1961

lieblingsszene: wie sich cuddles ganz weit raus wagt und tolly gesteht, dass sie von einem mittelklasseleben mit ihm träumt, als seine frau und mutter seiner kinder. er lacht sie aus. sie flieht und anschließend bekommt er den kopf gewaschen von seiner quasi-ziehmutter, die wortwörtlich sagt: „no woman can tell a man the whole truth about herself, but that girl did, to you.“ und sinngemäß fortfährt, was für eine gigantin cuddles ist und was für ein geisteszwerg er ist. sistas and mothas.

mein mann schreibt auch darüber.